Predigtreihe Exodus Teil 5: Flüchtling

Predigt von Benjamin Spring, 05.03.2017. Audio-Download hier.

Text: 2. Mose 2,11-25

Zusammenfassung:

Ein selbsternannter Retter
Mose nimmt die Rettungsaktion für das Volk Israel in die eigene Hand – und scheitert grandios. Durch sein Temperament schneidet er sich vom Königshof ab und „sein“ Volk lehnt ihn als Anführer ab. Ihm bleibt nur noch die Flucht.

Das Bedürfnis nach Kontrolle, die Sache in die eigene Hand zu nehmen, kann ein Zwang und ein Götze werden. Weil man aber nicht alles kontrollieren kann, macht sich dies entweder durch Ängste oder durch Wut Luft.

Zwei Arten zu leben: Entweder du vertraust Gott
oder du versuchst, selbst Gott zu sein.

Durch den Drang nach Kontrolle setzt man sich an Gottes Stelle. Mose hat, statt Gott zu vertrauen, die Rettung „seines“ Volkes selbst zu kontrollieren / herbei zu führen versucht.

Was man in der Wüste lernt
Die Wüste ist immer wieder in der Bibel ein Begegnungsort: Menschen begegnen Gott auf ganz besondere Weise. Die Wüste ist ein Wort, wo Gottes Gnade zu erleben ist!

Zum Nachdenken / zum Gespräch:

  • Nimm noch einmal die beiden Fragen vom Schluss der Predigt auf:
    Vertraust du Gott oder versuchst du, selbst Gott zu sein?
    Wovor hast du am meisten Angst? bzw. Was macht dich am leichtesten wütend?
  • Was möchtest du bewusst aus der Hand geben – und Gott anvertrauen? Was/wer könnte dir dabei helfen?